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Was Bühnenhandpuppen ausmacht
Ihren Namen tragen Bühnenhandpuppen wegen der Führung, nicht wegen ihrer Größe. Die Hand kommt von unten in den Körper des Tieres, so wie man eine Kasperlepuppe führt. Über der Spielleiste einer Puppenbühne taucht das Tier deshalb von unten auf, und der Spieler bleibt hinter der Bühne verborgen. Ohne Bühne spielen Sie die Figur wie jede andere Handpuppe: auf dem Schoß, am Esstisch oder mitten im Sitzkreis.
Große und kleine Bühnenhandpuppen
Die kleinen Bühnenhandpuppen sind eigens für Kinderhände gebaut. Mit dem kleinen Fuchs, dem kleinen Lamm oder dem kleinen Widderkaninchen bringt ein Kind sein Tier selbst über die Leiste. Die großen Figuren passen auf Erwachsenenhände, und auch sie führt man mit einer Hand. Die andere hält dabei ein Bilderbuch oder eine zweite Figur.
Der große und der kleine Löwe spielen Elterntier und Junges: Die Erzieherin lässt den großen Löwen brüllen, und das Kind antwortet mit dem kleinen.
Was bei diesen Figuren mitspielt
Bei den meisten Bühnenhandpuppen ist das Maul bespielbar, bei Strauß, Emu und Schuhschnabel der Schnabel. Bei vielen kommen die Vorderbeine dazu, beim kleinen Lamm sind sogar alle vier Beine bespielbar, beim kleinen T-Rex die kurzen Arme. Die kleine Schneeeule und der kleine Pteranodon spielen mit ihren Flügeln. Und der Schuhschnabel klappert hörbar, wie sein Vorbild in den Sümpfen.
Geschichten für die Puppenbühne
- An der Wasserstelle: Löwe, Zebra, Giraffe und Leopardenjunges kommen zum Trinken. Das Krokodil liegt schon im Wasser und wartet.
- Wer ist der Größte? Strauß und Emu streiten, wer der größte Vogel der Welt ist. Der Strauß gewinnt, der Emu wird Zweiter.
- Zurück in die Urzeit: Unten stapft der kleine T-Rex, oben zieht der kleine Pteranodon seine Kreise, auch wenn zwischen den beiden in Wirklichkeit Millionen Jahre lagen. Dass der Pteranodon gar kein Dinosaurier war, sondern ein Flugsaurier, überrascht viele Kinder.
- Im Garten: Der Maulwurf wühlt sich unter der Spielleiste hindurch, die kleine Schildkröte kommt gemächlich hinterher.
- Auf Hof und Weide: Alpaka, kleines Lamm, Kaninchen und kleines Widderkaninchen drängeln sich am Zaun, denn jedes will zuerst gefüttert werden.
- Im hohen Norden: Elch, kleiner Fuchs und kleine Schneeeule treffen sich am Rand des Waldes.
So wählen Sie Ihre Bühnenhandpuppen aus
Entscheidend ist, wer spielt. Soll das Kind die Figur selbst führen, nehmen Sie eine kleine Bühnenhandpuppe. Spielt ein Erwachsener vor der Gruppe, darf es eine große sein. Weil jede Figur mit einer Hand geführt wird, kann ein einzelner Spieler mit Zebra und Giraffe zwei Rollen gleichzeitig übernehmen. Fehlt eine Puppenbühne, reicht ein umgekippter Tisch oder die Lehne des Sofas als Spielleiste.