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Sockenmonster mit Quieker in der Zunge
Die größte Gruppe bilden die gestrickten Sockenhandpuppen. Sie werden wie ein langer Strumpf über Hand und Unterarm gezogen. Wer einem Sockenmonster seine Stimme leiht, hört bei jedem Zuschnappen den Quieker in der Zunge. Die meisten Sockenmonster tragen einen eigenen Namen, etwa Scorch, Ginger, Ringo, Lipstick, Rainbow, Mango, Narg, Humphrey, Gloria, Sammy, Kitty, Buttons, Dylan und Sunny. Mit Namen fällt das Erzählen leichter: Ringo spricht anders als Lipstick, und die Kinder merken sich schnell, wer welche Stimme hat.
Hope ist die Sanfteste unter ihnen, mit rundem Gesicht und ganz ohne Zähne oder Hörner. Zwei Figuren bringen eine Menschenrolle mit: Bobby ist ein britischer Polizist, und dem Zauberer klappt bei jedem Zauberspruch der Mund auf.
Baby-Monster zum Knuddeln
Die Baby-Monster sind rund, weich und haben ein großes, bespielbares Maul. Sie kommen in mehreren Farben, bis hin zu Regenbogenfarben. Abends erzählt ein Baby-Monster noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Mit einem Baby-Monster bekommen kleine Geschwister ein eigenes Monster, das neben dem großen Sockenmonster mitreden darf.
Plüschmonster mit Kulleraugen
Die Plüschmonster tragen zotteliges Fell, haben große Kulleraugen und geben beim Spielen ein Geräusch von sich. Einige haben zusätzlich Hörner auf dem Kopf. Aus einem gehörnten Monster, das am Ende nur noch gekrault werden will, wird schnell eine Geschichte über Mut. Schnappt das Maul zu, meldet sich das Monster lautstark, und wer sich gerade ins Kissen gekuschelt hatte, sitzt plötzlich kerzengerade.
Spielideen mit Monstern
Ein Sockenmonster hat seinen zweiten Strumpf verloren und fragt jedes Kind, ob es ihn gesehen hat. Bobby nimmt die Vermisstenmeldung auf und notiert die Spuren. Der Zauberer verwandelt ein lautes Monster in ein stilles, und quieken darf es erst wieder, wenn jemand das Zauberwort ruft. Beim Aufräumen helfen die bunten Baby-Monster: Das rote frisst nur rote Bausteine, das lilafarbene nur lilafarbene.
Zum Vorspielen und Selberspielen
In der Hand einer Erzieherin wird ein Sockenmonster zum Gegenüber, das nachhakt, wenn ein Kind etwas erzählt. Kinder führen ihr Lieblingsmonster auch selbst und halten damit ganze Gespräche. Im Erzählkreis wandert ein Sockenmonster von Kind zu Kind, und wer es gerade führt, hat das Wort.
Welches Kuschelmonster passt?
- Zum Kuscheln: ein Baby-Monster oder ein Plüschmonster, das sich gut in den Arm nehmen lässt.
- Für spontane Auftritte: eine Sockenhandpuppe, die im Nu bereit ist.
- Für Rollenspiele: Bobby oder der Zauberer, deren Rolle die Kinder sofort verstehen.
- Bei zurückhaltenden Kindern: Hope, die freundlich statt wild wirkt.
- Zum Geburtstag: ein Monster in der Lieblingsfarbe des Kindes.